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DIE BESTATTUNGSFORMEN

  • Erdbestattungen

    In unserer Region gehört die Erdbestattung immer noch zur klassischen Bestattungsart. Die/der Verstorbene wird hier in einem Sarg in der Grabstätte bestattet. Verschiedene Friedhöfe bieten hier Einzel- und Familiengräber. Im Allgemeinen ist es heute sinnvoll ein Zweipersonengräber zu wählen, in denen zwei Särge und meist bis zu vier Urnen bestattet werden können.

    Für die Grabstätte wird für die in der Friedhofssatzung festgelegte Ruhefrist (z.B. 20 Jahre) je nach Gemeinden bzw. Kommunal unterschiedlich, das Nutzungsrecht erworben. Je nach Art des Grabes kann dieses anschließend optional verlängert werden und Je nach Friedhof und Leistung fallen natürlich unterschiedliche Kosten an.

    Es muss mit jeder Neubelegung die Nutzungszeit wieder für die volle Ruhefrist nacherworben werden.

  • Feuerbestattung

    Im Krematorium wird der Verstorbene in einem Sarg zunächst eingeäschert. Hier kann eine Trauerfeier vorher am Sarg der / des Verstorbenen stattfinden oder später, nach der Einäscherung, anlässlich der feierlichen Urnenbeisetzung.

    Eine Aschekapsel nimmt nach der Einäscherung die Asche des Verstorbenen auf. Sie trägt den Namen, das Geburts- und Todesdatum sowie das Datum der Einäscherung. Bestattet wird die Kapsel in einer Urne. Hierbei können Sie aus einer Vielzahl von Urnen sogenannten Schmuckurnen wählen.

    Die Urne kann in einem vorhandenen Erdbestattungsgrab oder in einem Urnengrab beigesetzt werden. Je nach Friedhofssatzung sind Urnengräber für bis zu vier Urnen erhältlich. Auch hier gilt, dass bei Belegung für die in der Satzung festgelegte Ruhefrist das Nutzungsrecht für die Grabstätte erworben werden muss.

  • Seebestattung

    Eine Seebestattung ist eine besondere Form der Bestattung. Es gibt Schiffsgesellschaften die sich speziell auf Seebestattungen ausgerichtet haben. In Anwesenheit der Trauergäste hält der Kapitän an der Beisetzungsstelle an und übergibt nach einer Ansprache nach seemännischen Brauch die wasserlösliche Urne dem Meer. Die Angehörigen haben nun die Möglichkeit an die Reling zu treten und einen letzten Blumengruß dem Meer zu übergeben. Danach läutet die Schiffsglocke 8 mal, für einen Seemann hat dies eine besondere Bedeutung.

    Der Kapitän des Schiffes ermittelt dann die Position der Urne und macht eine Eintragung ins Schiffstagebuch.

    Eine Seebestattung setzt natürlich eine Kremation (Einäscherung / Feuerbestattung) des Verstorbenen voraus.

  • Baumbestattung / Waldbestattung

    Die Baumbestattung ist eine Bestattungsart der Naturbestattungen und setzt eine Kremation (Einäscherung / Feuerbestattung) voraus.

    Für eine Baumbestattung und den individuellen Abschied lassen die einzelnen Anbieter viel Raum. Auf Wunsch erinnert eine Namenstafel am Baum an der Verstorbenen, seine Asche wird an den Wurzeln beigesetzt. (Hierbei soll die materielle Hülle des Verstorbenen schneller in den Naturkreislauf zurückgelangen und es wird die Unsterblichkeit der materiellen Hülle symbolisiert). Die Grabpflege übernimmt später die Natur.

    Die Trauerfeier kann in allen gewohnten Formen vollzogen oder ganz individuell gestaltet werden. Auch hier sind wir selbstverständlich für Sie da und beraten Sie gerne.

    Naturbestattung in den Schweizer Bergen

    In der Natur der Schweizer Bergen wird die Asche des Verstorbenen auf den Almwiesen oder über den Felsen verstreut. Diese Beisetzungsart ist in Deutschland nicht zulässig.

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